oberreute.de
DRUCKVERSION
zur Suche
zur Navigation
zum Inhalt
zum Seitenfuß

Oberreute im Erlebnisraum "Wasserreiche"

Willkommen in den Wasserreichen, in denen das besagte Element zum Baumeister einer faszinierenden Landschaft wurde. Ihm voraus ging das Eis der Gletscher. Als dieses weichen musste, hinterließ es u-förmige Täler, längliche Hügel, deren Form einem Tropfen gleicht und Drumlin genannt wird. Hinzu kamen Toteislöcher und die Gletschertöpfe, die sich in die Landschaft oder das Gestein gruben.

Dazu gesellte sich das Wasser, das diese Landschaft tosend umspielt. Es begleitet durch die Wasserreiche: Mal als Fluss, mal als Rinnsal, führt durch tiefe Schluchten, füllt den Grund einer Klamm oder rauscht die Stufen eines Wasserfalls hinab. Es kann aber auch anders, ganz ruhig: Still liegt es in Form von Seen, Teichen und Tümpeln dar oder ist gar verlandet zum Moor. Ohne Frage in den Wasserreichen findet jeder seine Lieblingsform dieses Elements.

Kurz und Knapp:
Oberreute, Weiler, Lindenberg und Scheidegg bilden zusammen den Erlebnisraum "Wasserreiche". Neben den Geschichten des Wassers, erzählen diese Orte auch ihre ganz eigenen. Folgen Sie den Spuren der Hutmacher oder denen eines Eisbären. Entdecken Sie Grenzgänger und machen Ihre eigenen Grenzerfahrungen.

Zurück zur Hauptseite Wandertrilogie

Das Meisterwerk des Gletschers...

Nun lag es vor mir, das Land, in dem der Gletscher sein Meisterwerk hinterlassen hatte. Und wieder stellte ich mir vor, wie es vor vielen Tausend Jahren von Eis bedeckt gewesen war und nur die höchsten Bergrücken der Region diese kalte Decke durchbrechen konnten.

Als das Eis sich langsam zurückzog, hinterließ es diesem Land Täler, deren Form einem U glich, längliche Hügel, deren Grundriss einem Tropfen gleichkam und die den Namen Drumlin erhielten. Hinzu kamen die Gletschertöpfe, die sich in die Landschaft oder das Gestein gruben, sowie Toteislöcher. Und dann war da das Wasser, das diese Landschaft tosend umspülte und zum eigentlichen Baumeister dessen wurde, was ich heute sehen konnte. Flüsse, Bäche, Rinnsale sie alle fanden ihren Weg. Dabei sorgte ihr Gefälle dafür, dass sie sich tief in den Untergrund eingraben konnten. Sie ließen tiefe Schluchten, die Tobel, entstehen, füllten die Talgründe einer Klamm, bildeten rauschende Wasserfälle und Kaskaden und kamen alle an ihr Ziel: den Bodensee.

Aber das Meisterwerk des Gletschers zeigte sich mir in diesem Land nicht nur von seiner wilden Seite. Ich fand es auch ganz beruhigt, still daliegend, in Form von Seen, Teichen, Tümpeln und gar Mooren. Die Jahrhunderte hatten viele der vom Gletscher hinterlassenen Gewässer angefüllt mit den Spuren ihrer Zeit: dem toten organischen Material. Sie wurden flacher, was sich die Uferpflanzen gleich zunutze machten. Schließlich verlandeten die Gewässer, und Moore waren geboren. Ich liebte diesen Lebensraum, der so voller Ruhe steckte und in dem sich seltene Tiere und Pflanzen verbargen.

Ich wollte, ich könnte jeden einzelnen Tropfen in diesen Wasserreichen erkunden, wohl wissend, dass dies unmöglich war. Aber auf meinem Weg fand ich viele Plätze, die mir in Erinnerung bleiben werden: Ich ruhte an idyllischen Weihern, fand verborgene Quellen und Brunnen, und alte Mühlenstandorte erzählten mir vom großen Nutzen der Wasserkraft. Ich wanderte auf einsamen Wegen durch die Tobel, ließ mich leiten vom Rauschen der Wasserfälle und tauchte hinab in die enge Faszination einer Klamm. Ich genoss das Meisterwerk in all seinen Formen und machte es zu meinem ganz persönlichen Wasserreich.

Gastgebersuche

Anreise
Datum wählen
Abreise
Datum wählen
 Zimmer  
 Fewo

Wetter in Oberreute

Letzte Änderung: 24.07.2014 / 14:16 Uhr
Ausgedruckt am 22.11.2017 / 04:05