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... Alles, was rechtens ist ... bitte beachten!

Eine vom Gast vorgenommene und vom Vermieter akzeptierte Reservierung von Zimmern bzw. Appartements / Ferienwohnungen begründet zwischen den Parteien ein Vertragsverhältnis - den Beherbergungs- oder Gastaufnahmevertrag. Dieser kann, wie alle Verträge des bürgerlichen Rechts, nicht von einer Partei einseitig gelöst werden. Dabei ist nicht entscheidend, ob der Vertrag schriftlich oder mündlich (telefonisch) geschlossen wurde, d.h. ein Vertrag kann daher schriftlich, mündlich oder fernmündlich zustande kommen. Ebenso ist unerheblich, zu welchem Zeitpunkt eine Buchung rückgängig gemacht werden soll.

Rechte und Pflichten aus dem Gastaufnahmevertrag:

1. Der Gastaufnahmevertrag ist abgeschlossen, sobald das Zimmer bestellt und zugesagt, oder falls ein Zuschlag aus Zeitgründen nicht mehr möglich war, bereitgestellt worden ist.

2. Der Abschluss des Gastaufnahmevertrags verpflichtet die Vertragspartner zur Erfüllung des Vertrags, gleichgültig, auf welche Dauer der Vertrag abgeschlossen ist.

3. Der Gastwirt (Hotelier) ist verpflichtet, bei Nichtbereitstellung des Zimmers dem Gast Schadenersatz zu leisten.

4a) Der Gast ist verpflichtet, bei Nichtinanspruchnahme der vertrag­lichen Leistungen den vereinbarten oder betriebsüblichen Preis zu bezahlen, abzüglich der vom Gastwirt ersparten Aufwendungen.

4b) Die Ersparungen betragen nach Erfahrungssätzen bei der Übernach­tung 20 % des Übernachtungspreises, bei der Pensionsvereinbarung (Zimmer mit Verpflegung) 40 % des Pensionspreises und bei Ferienwohnungen 10 % des vereinbarten Preises.

5a) Der Quartiergeber ist nach Treu und Glauben gehalten, nicht in Anspruch genommene Zimmer nach Möglichkeit anderweitig zu ver­geben, um Ausfälle zu vermeiden.

5b) Bis zur anderweitigen Vergebung des Zimmers hat der Gast für die Dauer des Vertrags den nach Ziffer 4 errechneten Betrag zu bezahlen. Vorzeitige Abreise aufgrund ungünstiger Witterung, Erkrankung oder unvorhergesehener Fälle entbinden den Mieter nicht von der Leistung eines Schadenersatzes. Auch bei Nichtbezug des vertraglich bereitge­stellten Quartiers ist Schadenersatz zu leisten.

6. Etwaige Mängel sind unverzüglich dem Quartiergeber anzuzeigen. Dieser ist zur Beseitigung verpflichtet. Falls ein Mangel nicht behoben werden kann, ist ein Preisnachlass zu gewähren bzw. für Ersatz zu sorgen.

7. Die Kurverwaltung, Tourist Information bzw. das Gästeamt übernimmt keine Haftung für Ansprüche der Gäste und Gastgeber.

8. Ausschließlicher Gerichtsstand ist der Betriebsort.

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Letzte Änderung: 09.04.2008 / 11:51 Uhr
Ausgedruckt am 24.11.2017 / 08:15